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"Above-the-Fold“: Fakt oder Fiktion?

Für die einen ein Muss, für die anderen kein Gedanke wert. „Above the Fold“ stürzt Webentwickler und Screendesigner immer wieder in eine Krise. Ist es nun sinnvoll, sich auf „Above the Fold“ zu konzentrieren oder nicht? Das Magazin t3n liefert dazu einen interessanten Artikel. Wir fassen hier in Kürze zusammen.

Was bedeutet „Above the Fold“ eigentlich? Dahinter verbirgt sich die Vorstellung das Websitenutzer Inhalte und somit Informationen nicht sehen, die nicht sofort innerhalb des Viewports sichtbar sind. Daher wurden und werden auch noch heute, Layouts so erstellt, dass sich die wichtigsten Elemente der Website wie zum Beispiel Call-to-Action-Elemente und Werbebanner am Anfang befinden.

Eine andere Fraktion behauptet, das es den sogenannten „Fold“ überhaupt garnicht gibt - Die Argumentation ist die, das es verschiedene Viewport Größen gibt und unterschiedliche Scrollverhalten der jeweiligen Nutzer.

Nutzer scrollen – fast immer

Wer kennt die Websites nicht auf denen ein Pfeil eindeutig nach unten zeigt? Dieser Pfeil soll dem Nutzer signalisieren, dass er scrollen muss, um weitere Informationen zu erhalten beziehungsweise, dass die Seite noch nicht zu ende ist. Dabei scrollen Nutzer fast immer – sogar schon, bevor die Website vollständig geladen ist. Eine Studie von Chartbeat hat herausgefunden, dass:

  • der Bereich am oberen Bereich der Website eine bis zu 20 Prozent geringere View Rate hat, als der restliche Teil der Website. Der Grund dafür ist, dass viele Websitebesucher noch während des Ladevorgangs scrollen.
  • auf einer Höhe von ca. 550 Pixel wird Inhalt durchschnittlich mit ca. 80 Prozent am besten wahrgenommen.
  • Websitebesucher, die scrollen, verbringen viel mehr Zeit unterhalb des Folds als darüber.

Fazit

Das bedeutet also, dass Elementen, die sich über dem „Fold“ befinden, nicht unbedingt mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, als Elementen, die sich irgendwo darunter befinden. Es ist natürlich nicht förderlich, das Wichtigste im Viewport – und vor allem ganz oben auf der Website – zu zeigen. Entscheidender ist der Zeitpunkt, an dem Call-to-Action-Elemente angezeigt werden.

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